Endometriose – Nahrungsergänzungsmittel, Umweltgifte und Spiritualität

Nahrungsergänzungsmittel

Ich bin an sich kein großer Fan davon. Der Grund ist der gleiche, den ich schon bei der Ernährung genannt habe: Es kann in Stress ausarten, bzw. nicht selten entsteht Panik, vielleicht irgendetwas nicht richtig, zu viel oder zu wenig eingenommen zu haben. Zudem kosten sie meist viel Geld.

An oberster Stelle steht immer die ausgewogene Ernährung.

Leider ist es aber so, dass der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen in unserem Obst und Gemüse in den letzten Jahrzehnten durch die Massenproduktion stark abgenommen hat.

Insofern, kann ich dir empfehlen, ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittelpräparat zu dir zu nehmen, v.a. wenn du schwanger werden möchtest. Möglichst enthalten sind darin Antoxidantien wie die Vitamine C,E und A sowie die Entzündungs-hemmenden Stoffe Zink und Selen. Am besten lässt du dich dazu in der Apotheke beraten und kaufst nicht planlos Produkte schlechterer Qualität in Drogeriemärkten.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, ein hochwertiges Omega-3-Fettsäuren-Präparat einzunehmen, denn du wirst es kaum schaffen, täglich fetten Fisch zu essen, um den Bedarf daran zu decken. Bei Fischölkapseln solltest du Präparate verwenden, die keine hohe Schwermetallbelastung aufweisen. Es gibt auch vegetarische Varianten.

Zudem ist die regelmäßige Einnahme von Magnesium sinnvoll. Nimm ruhig 2-3x täglich 300-400mg zu dir. Falls du Durchfall bekommst, solltest du die Dosis reduzieren.

Ob dein Vitamin-D-Spiegel Einfluss auf den Verlauf der Endometriose hat, ist nicht gesichert. Er spielt jedoch eine Rolle, wenn du versuchst, schwanger zu werden. V.a. in den Wintermonaten haben überdurchschnittlich viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel. Es lohnt sich, dass du ihn beim Hausarzt bestimmen lässt (auch wenn es leider keine Kassenleistung ist) und dir dann ggf. ein Rezept ausstellen lässt.

Umweltgifte

Es ist schon länger klar, dass z.B. diverse Kunststoff-Weichmacher, vor allem Phthalate und Bisphenol A, aber auch Duftstoff-Zusätze, Pestizide, Insektizide, Holzschutzmittel (wie Pentachlorphenol, Lindan, HCH, HCB) und vor allem Schwermetalle wichtige (Teil)ursachen für gynäkologische Erkrankungen sind. Ein Zusammenhang mit der Endometriose wird auch gesehen.

Umweltgifte schwächen das Immunsystem, fördern Infekte und stören oder blockieren hormonelle Regelkreise. Viele Umweltgifte wirken wie Hormone und führen beispielsweise wieder zu einer Östrogendominanz oder einer schlechteren Progesteronwirkung.

Nur was kannst du dagegen tun?

Allen Umweltgiften kannst du natürlich nicht aus dem Weg gehen. Und da ja trotz gleicher Umwelt viele Frauen völlig gesund sind und problemlos schwanger werden, solltest du auch hier nicht in Panik verfallen.

Was du aber tun kannst, ist, dass du dich besonders schützt, wenn du mit gefährlichen Stoffen arbeitest. Bist du dir in dem Bereich unsicher, rede mit deinem Betriebsarzt oder frage einen Arbeitsmediziner.

Zudem kannst du Kosmetika vermeiden, die schädliche Stoffe enthalten. Ich empfehle dir dazu die App „Toxfox“ (unbezahlte Werbung!) Mit ihr kannst du bereits im Laden deine Produkte auf schädliche Inhaltsstoffe scannen.

Verwende zur Aufbewahrung von Lebensmitteln eher Glas anstelle von Plastik.

Kaufe wenige Nahrungsmittel in Dosen.

Jetzt kommt ein kompletter Themenwechsel:

Endometriose und Spiritualität

Betrachten wir die Endometriose spirituell, kannst du dich fragen, was dir die Krankheit sagen möchte.

Was sollst du daran lernen?
Gehört die Bewältigung zu deiner Lebensaufgabe oder hat sie einen anderen Sinn?
Was will sie dir über dich und dein Leben sagen?
Was sollst du möglicherweise ändern?

Versuche doch mal, in dich hinein zu fühlen. Nimm dir dafür wirklich Zeit.

Was sagt dir deine Intuition?

Was kommt als direkte Antwort innerhalb von Sekunden, wenn du dir folgende Fragen stellst?

  • Gibt es Themen, denen du dich stellen solltest?
  • Gibt es Verletzungen, die geheilt werden müssen?
  • Was würdest du besser in deinem Leben ändern?
  • Was unterdrückst du?
  • Gibt es einen Konflikt, den du lösen solltest?
  • Was würdest du besser anders machen?

Möglicherweise kann es dir helfen, einen spirituellen Coach aufzusuchen, um die Erkrankung von einer ganz anderen Warte aus zu sehen.

Was kann mir sonst noch helfen?

Hier noch ein paar weitere Tipps:

Gerade um die Periode rum, treten die meisten Schmerzen auf. Bei der Verarbeitung von Schmerz spielt der Grad an An- oder Entspannung eine große Rolle. Darum ist es äußerst sinnvoll, dass du gerade in der Zeit der Menstruation auf wenig Stress achtest.

Gönne dir Ruhe, egal ob von der Arbeit oder von zu viel Sport. Mach stattdessen beispielsweise Entspannungsübungen, Achtsamkeitstraining oder Yoga. Es gibt auch Yogaformen, die extra auf deinen Zyklus abgestimmt sind. Mach lieber weniger als mehr.

Nun bin ich am Ende meiner Endometriose-Reihe angekommen.

Natürlich habe ich nicht alle Gesichtspunkte und Blickwinkel abgearbeitet. Es gibt noch so viel mehr: Homöopathie, Shiatsu, diverse Massagetechniken und vieles, vieles mehr.

Damit kenne ich mich nicht aus, darum habe ich darüber nicht geschrieben. Das soll nicht bedeuten, dass es nicht vielleicht auch noch viele andere hilfreiche Methoden gibt.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen und du weisst jetzt etwas mehr von deiner Erkrankung und wie du damit besser umgehen kannst.

Bei Fragen, melde dich gerne persönlich. Ich freue mich sehr über Kommentare und Feedback.

Auf jeden Fall wünsche ich dir jetzt alles, alles Gute!

Deine Susanne

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Konsultation.

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